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Besuch der Klasse 4a im Jüdischen Museum, in der Synagoge und auf historischem Stadtrundgang

Im katholischen Religionsunterricht beschäftigte sich die Klasse 4a in den vergangenen Wochen intensiv mit den Themen Judentum und Zweiter Weltkrieg. Ziel dieser Themen war es, den Kindern die Bedeutung von Frieden und Toleranz als christliche Werte zu vermitteln. Um das Gelernte besser zu verstehen und anschaulich zu vertiefen, waren die Schülerinnen und Schüler auf einem besonderen Unterrichtsgang durch Würzburg unterwegs.

Zunächst besuchte die Klasse das Jüdische Museum „Shalom Europa“ sowie die Synagoge. Dort erhielten die Kinder interessante Einblicke in das jüdische Leben, in religiöse Bräuche und in die Bedeutung der Synagoge als Ort des Glaubens und der Gemeinschaft. Viele Fragen, die im Unterricht entstanden waren, konnten vor Ort beantwortet werden. So wurde Geschichte für die Kinder unmittelbar erfahrbar.

Anschließend unternahm die Klasse einen Stadtrundgang unter Leitung von Frau Schrauth, bei dem verschiedene Orte der Erinnerung im Mittelpunkt standen.

Besonders aufmerksam betrachteten die Kinder die Stolpersteine, die an Menschen erinnern, die während der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, deportiert und ermordet wurden. 

Auch der DenkOrt Deportationen machte deutlich, welches Leid jüdische Familien und viele andere Betroffene erfahren mussten.

Ein weiterer Schwerpunkt des Rundgangs war die Bombardierung Würzburgs am 16. März 1945. 

Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, welche verheerenden Folgen dieser Angriff für die Stadt und ihre Bewohner hatte. Sie besuchten den dafür eigens eingerichteten Raum im Würzburger Rathaus und erkundeten  weitere Gebäude und Zeichen, die bis heute an diesen Angriff auf Würzburg erinnern. Dadurch wurde ihnen bewusst, wie tief die Spuren des Krieges bis heute reichen.

 

Der Ausflug war für die Klasse 4a eine eindrucksvolle und nachdenklich stimmende Erfahrung. Er half den Kindern, die Inhalte des Unterrichts nicht nur theoretisch zu verstehen, sondern auch mit konkreten Orten und Schicksalen zu verbinden. So wurde Geschichte lebendig - und zugleich deutlich, wie wichtig Erinnerung, Toleranz und ein friedliches Miteinander sind.

 

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Veröffentlichung

Do, 18. Juni 2026

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